Historischer Rückblick 1909 - 1918


1909

Am 5. September des Jahres 1909 fanden sich unter Leitung des früheren Phönix-Spielers Ludwig Götz aus Karlsruhe mehrere junge sportliebende Leute im Restaurant zum "Felsenkeller"zusammen und gründeten den Fußball-Club Philippsburg. Die Gründungsmitglieder des Vereins waren:
Albrecht Heinrich, Bopp Franz, Beiz Franz, Frank Leo, Götz Ludwig, Köbele Oskar, Reichenstein Robert, Reichenstein Oskar, Schäfer Hermann, Siefert Karl, Trauth Franz jun und Pabsch August.

Zum 1. Vorstand wurde Leo Frank gewählt, der den Verein in kurzer Zeit zur beachtlichen Höhe führte. Dem 1. Vorstand standen Oskar Köbele(Kassierer), Franz Bopp (Schriftführer), Robert Reichenstein (Ball- und Platzwart) und Ludwig Götz (Spielführer), dem auch die spielerische Leitung oblag, zur Seite.

Mannschaft 1909

1. Mannschaft 1909 (von links nach rechts) Bühler Erwin; Götz Ludwig; Groß Otto; Frank Leo; Köbele Oskar; Siefert Karl; Albrecht Heinrich; Schäfer Hermann; Belz Franz; Bopp Franz; Trauth Franz:, Reichenstein Oskar.

Ein Gesuch um Zuweisung eines Geländes wurde an die Stadtverwaltung gerichtet und abgelehnt. Nach mündlichen Verhandlungen entschloss sich der Stadtrat. doch noch dem Gesuch des Fußballclubs zu entsprechen und teilte dem Verein als Sportplatz ein Gelände im Starenfang (heute Kieswerk Freyer) zu. Weidenhecken und Unebenheiten mussten zuerst beseitigt werden, um eine Spielfläche zu schaffen. Dank größter Opferfreudigkeit seitens der Spieler und Mitglieder gelang dies in kurzer Zeit. Unter Leitung von Ludwig Götz wurde den sportliebenden jungen Männern das Fußballspielen beigebracht.

1910

Im Frühjahr des Jahres 1910 konnte bereits das erste Wettspiel gegen den FC "Germania" Forst ausgetragen werden, das mit 5:3 verloren ging. Die Mannschaft stand in folgender Aufstellung:
Heinrich Albrecht (Tor), Hermann Schäfer, Karl Siefert (Verteidiger), Erwin Bühler, Oskar Köbele, Otto Groß (Läufer), Oskar Reichenstein, Franz Bopp, Ludwig Götz, Franz Trauth, Fr. Belz (Stürmer)

Fußballspielen, für die hiesige Einwohnerschaft etwas Neues, hatte bereits eine kleine Zuschauerschar angelockt, doch konnte man sich noch nicht richtig dafür begeistern. "Die Sache war eben zu neu und für die Nichtsportler zu unverständlich." Trotz allem gab es für die Mitglieder neuen Ansporn. Es wurde manches für die bessere Bespielbarkeit des Spielfeldes geopfert, obwohl die Geldmittel knapp waren. Es wurde daher eine Jugendmannschaft gegründet, deren Angehörige dem Verein bereits seit der Gründung nahestanden (Albert Batzler, Albert Johann Odenwald. Josef Trauth, Jakob Trauth, Oskar Herd); und weitere junge Leute kamen hinzu.

1911

Die erste Generalversammlung des Vereins wurde im Frühjahr 1911 im Lokal zum "Felsenkeller" abgehalten. Der seitherige 1. Vorstand Leo Frank wurde als Beamter versetzt, und an seine Stelle trat Franz Trauth sen. Der Verein wies eine Mitgliederzahl von 65 auf. Im Laufe des Sommers wurden Wettspiele ausgetragen, teils auf unserem Platz und teils auswärts, u.a. in Forst, Bruchsal, Karlsdorf, Neulußheim, Hockenheim usw. Auch wurden Sportfeste besucht und sogenannte Sechserspiele ausgetragen, ebenso leichtathletische Wettkämpfe. Manch schöner Preis wurde errungen, mit Hallo nach Hause gebracht und im Kreise der Mitglieder entsprechend gefeiert. Weihnachten hielt der Verein im "Felsenkeller" seine erste Weihnachtsfeier ab.

1912

Bei der Generalversammlung 1912 im "Felsenkeller" wurde die alte Vorstandschaft wiedergewählt. ein Zeichen des Vertrauens, der Beständigkeit und des Aufstiegs des Vereins. Im Monat August wurde ein Sportfest veranstaltet, dem ein Festzug (Werbung für den Fußball) mit "Corso-gehen" angeschlossen war. Jeder Verein stellte eine Mannschaft zum Festzug und für die beste Leistung (Aufmarsch und Sportkleidung) wurde ein Ehrenpreis, der sogenannte "Corso-Preis", ausgegeben. Der Festzug bewegte sich durch die ganze Stadt zum Sportplatz am Altrhein. Es wurden immer mehr neue Mitglieder geworben.

1913

Franz Trauth sen. als bisheriger Vorstand, legte aus Gesundheitsgründen in der Generalversammlung 1913 sein Amt nieder. Als sein Nachfolger wurde Hauptlehrer Riede als neuer Vorstand gewählt. Ihm zur Seite stand als Stellvertreter Hans Schmitt. Einen der größten Erfolge hatte die damalige Vorstandschaft beim ersten Sommertagszug 1913 zu verzeichnen. Da sich alle Vereine an diesem für die Stadt Philippsburg zu einem besonderen Ereignis gewordenen Fest beteiligten, stellte auch unser Verein eine Gruppe, die sich aus folgenden Spielern zusammensetzte:
Heinrich Albrecht, Albert Batzler, Adolf Braun, Otto Fieser, Karl Futterer, Heinrich Killian, Albert Johann Odenwald, Oskar Reichenstein, Rudolf Siefert, Franz Trauth jun., Oskar Wihler und Jakob Trauth.

1914

Zu dieser Zeit entstand die Interessengemeinschaft von Turn-Verein und Fußball-Club. Jede Abteilung marschierte jedoch getrennt. Im Frühjahr konnte die Abteilung Fußball in einem Entscheidungsspiel in Bruchsal gegen den Turnverein Graben mit 3:2 Toren die Gaumeisterschaft erringen. Durch die Verschmelzung beider Vereine zu einem Großverein legte dann in der Generalversammlung am 2. Februar der bisherige 1. Vorstand, Hauptlehrer Riede, sein Amt nieder. Wir entnehmen aus einem Zeitungsbericht:

Philippsburg, 3.2.1914. "Die am gestrigen Sonntag im "Grünen Winkel" abgehaltene Generalversammlung des Turnvereins - Fußbclubs war sehr gut besucht. Der Vorstand der Turnabteilung, Justizaktuar Fribolin, begrüßte die Erschienenen mit einer herzlichen Ansprache. Alsdann wurde in die Tagesordnung eingetreten und vom Vorstand ein umfassender Tätigkeitsbericht erstattet. Aus dem Bericht sei hier nur die mit Schluss des verflossenen Jahres zustande gekommene Verschmelzung des hiesigen Turn-Vereins mit dem Fußball-Club in eine Interessengemeinschaft erwähnt. Bei der vorgenommenen Neuwahl wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Neu trat in die Vorstandschaft für den Fußball-Club Hans Schmitt als 2. Vorstand ein. Wir wollen hoffen und wünschen, dass die Erwartungen in Erfüllung gehen, insbesondere, dass sich die, die der Jugendpflege hold sind. aber noch keinem der beiden Vereine angehört haben, nunmehr diesem beitreten werden."

1914-1918

In die Amtszeit des 2. Vorstandes Hans Schmitt von der Fußball-Abteilung fiel auch der Ausbruch des Weltkrieges im August 1914. Alles eilte zu den Waffen. Wer nicht eingezogen wurde, stellte sich freiwillig. Die Vereinstätigkeit wurde stillgelegt, da der größte Teil der Spieler wie auch der Mitglieder zum Heeresdienst einberufen war. Nach Beendigung des Weltkrieges verzeichnete die Interessengemeinschaft Turnverein-Fußballclub Philippsburg den Verlust von 42 Mitgliedern.


Historischer Rückblick 1919 - 1930

 



1919

Im Frühjahr wurde von mehreren Sportfreunden die Anregung gegeben, die Vereinstätigkeit beider Vereine - Interessengemeinschaft - wieder aufzunehmen. Es wurde deshalb auf den 2. April eine Versammlung in das Gasthaus zum "Löwen" einberufen. Anwesend waren der frühere Vorstand der Fußball-Abteilung Hans Schmitt und etwa vierzig Sportfreunde. Er eröffnete die Versammlung, gedachte der Gefallenen - Turner und Fußballer - und der zu diesem Zeitpunkt noch in Gefangenschaft befindlichen Sportkameraden. Es wurde beschlossen, dass die vor dem Kriege bestandene Interessengemeinschaft beider Vereine weiter bestehen soll und eine Verschmelzung beider Vereine unter dem neuen Namen "Turn-und Spielverein Philippsburg" vorgenommen wird. Bei der erfolgten Neuwahl der Vorstandschaft wurden gewählt:
1. Vorstand Justizaktuar Ernst Fribolin, 2. Vorstand Robert Reichenstein, Schriftführer Konrad Schwebel.
Der Grundstein für den neuen Verein war somit wieder gelegt. Die Stadt Philippsburg stellte Turnhalle und Sportplatzgelände am Altrhein dem neuen Verein wieder zur Verfügung. Der Spielbetrieb wurde sofort aufgenommen und im Laufe der Woche bereits eine Fußballmannschaft aufgestellt; den Turnbetrieb leitete Oskar Odenwald. Von der Fußballabteilung wurden verschiedene Wettspiele mit wechselndem Erfolg ausgetragen.

Infolge der guten sportlichen Ergebnisse wurde beschlossen, dem Süddeutschen Fußballverband beizutreten. Große Arbeit stand nun bevor, galt es doch, einem Antrag die Zustimmung zu geben, der vom neuen Schriftführer Albert Batzler eingebracht wurde, unseren gefallenen Mitgliedern eine Gedenktafel zu errichten und mit der Einweihung eine große sportliche Werbung zuverbinden. Dem Antrag wurde zugestimmt und die Einweihung fand bereits am 22. Juni im Gasthaus zum "Einhorn" statt. Würdig und erhebend war die Gedächtnisfeier. Erster Vorstand Fribolin gab bekannt, dass hundertzwei Mitglieder vom Verein unter den Fahnen standen und 42 Mitglieder gefallen oder vermisst waren. Herr Lehrer Neuburger dankte dem Verein und betonte, dass der Turn- und Spielverein der erste Verein war, der so seine Mitglieder ehrte. Für die Stadt Philippsburg sprach Herr Bürgermeister Fischer dem Verein seinen Dank aus. Am 17. August hielt der Verein sein erstes Nachkriegssportfest ab. Ein von der Stadt Philippsburg gestifteter Ehrenpreis wurde überlegen vom Turn- und Spielverein Philippsburg gewonnen; an den Spielen waren die Vereine "Frankonia" Bruchsal, "Germania" Karlsdorf, "Germania" Forst und unser Verein beteiligt. Meister in dieser C-Klasse wurde Karlsdorf, Tabellenzweiter Philippsburg. Aufgrund dieser Erfolge rückten beide Vereine in die B-Klasse auf. Einen schweren Verlust erlitt der Verein durch den Tod unseres 1. Vorstandes Ernst Fribolin. An seine Stelle trat Robert Reichenstein, 2. Vorstand wurde Wilhelm Boos. Auch Albert Batzler legte als Schriftführer infolge Krankheit sein Amt nieder, das Josef Trauth übernahm.

1920

Die Generalversammlung am 25. Januar 1920 im "Felsenkeller" brachte sowohl in der Vorstandschaft wie auch innerhalb des Vereins eine vollständige Umgruppierung. Das Ergebnis war folgendes:
1. Vorstand: Georg Walter, 2. Vorstand: Robert Reichenstein, Kassierer: Ludwig Götz, 1. Schrittführer: Albert Batzler, Turnwart: Oskar Odenwald. Die Kasse verzeichnete einen größeren Überschuss, der Mitgliederbestand betrug 219. Es herrschte reger Spielbetrieb und es wurden Wettspiele gegen starke Gegner mit Erfolg ausgetragen. Einen größeren Spieler- und Mitgliederabgang verzeichnete die Fußballabteilung im Juni/Juli durch die Gründung der Freien Sportvereinigung.

1921

So erfreulich das vergangene Vereinsjahr war, so unerfreulich war die Gründung der Freien Sportvereinigung. Durch Abwerbung verloren wir eine große Anzahl von Mitglieder und Spieler. Der Mitgliederstand sank auf 117 ab. Durch Neuwerbung wurden wieder 89 Mitglieder gewonnen, so dass der Mitgliederstand auf 206 Mitglieder anstieg. Die Vorstandschaft wurde in ihrer Gesamtheit wieder gewählt. Ein Antrag von Turnwart Oskar Odenwald auf Trennung des Vereins wurde nach reger Aussprache abgelehnt. Gleichzeitig wurde das 30jährige Stiftungsfest der Turnabteilung auf den 20. August festgelegt. Zu Ehrenmitgliedern bei dem Festabend in der Festhalle wurden ernannt:
Albert Vetter, Martin Heil, Christian Odenwald, Gustav Eberhardt, Hermann Wihler, Max Alt und Franz Trauth sen., von der Fußballabteilung.
Ein späterer nochmaliger Antrag von Turnwart Oskar Odenwald auf Auflösung bzw. Trennung des Vereins wurde zurückgestellt.

1922

Mannschaft 1922

Am 12. Februar 1922 fand die Generalversammlung des Turn- und Spielvereins statt. Unter der immer weiter sich ausdehnenden Inflation hatte auch der Verein schwer zu leiden. Bei der Wahl wurde die seitherige Vorstandschaft wiedergewählt. Infolge Unstimmigkeiten mit dem Lokalwirt wurde das Vereinslokal in das Gasthaus zum "Grünen Winkel" verlegt. In einer späteren Versammlung am 2. Mai wurde dem schon wiederholten Antrag des Turnwarts Oskar Odenwald auf Trennung des Vereins in einen Fußball- und einen Turnverein stattgegeben.
Das Vereinsvermögen wurde durch eine hierzu bestellte Kommission geteilt. Die gewählte Kommission trat am 16. Mai zusammen und die Trennungsurkunde, bestehend aus 8 Paragraphen wurde von folgenden Mitgliedern unterzeichnet: Georg Walter, Heinrich Wildmann, Wilhelm Boos, Karl Belz, Albert Batzler, Franz Odenwald, Oskar Odenwald, Heinrich Belz. Die Trennungsurkunde wurde als Dokument im Protokollbuch verankert. Nach der Trennung der beiden Abteilungen wurde am 27. Mai vom Fußballverein im Lokal zum "Grünen Winkel" eine Generalversammlung einberufen. Hans Schmitt als früherer 2. Vorstand leitete die Versammlung. Die durchgeführte Neuwahl der Gesamtvorstandschaft brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorstand: Robert Reichenstein, 2. Vorstand: Karl Veith, Schriftführer: Albert Batzler, Kassier: Ludwig Götz.
Ein Sportfest und eine Weihnachtsfeier schlossen das Vereinsjahr ab. Infolge Besetzung Deutscher Gebiete Rhein und Ruhr durch fremde Besatzungsmächte erlahmten Wirtschaft und Sportverkehr; es war in dieser traurigen Zeit nicht einmal die Abhaltung von Tanzveranstaltungen erlaubt.

1923

Die Generalversammlung am 3. Februar 1923 brachte in der Vorstandschaft eine Änderung dadurch, dass als 1. Vorstand Hans Schmitt, als 2. Vorstand Karl Göbel und als Schriftführer August Wunsch gewählt wurden. Für ein größeres Propaganda-Spiel auf Ostern wurde der 1. FC Rheinfelden ausgewählt. Man hatte einen guten Griff getan und folgende 1. Mannschaft spielte:
Oskar Kunze, Franz Odenwald, Hermann Trauth, Albert Batzler, Jakob Trauth, Karl Reiß, Wilhelm Boos, Eugen Trauth, Albert Odenwald, Otto Odenwald, Karl Belz.
2. Mannschaft:
Robert Bühler, Otto Amolsch, Ernst Amolsch, Josef Walter, Ernst Wachter, Hermann Pfeiffer, Hans Diefenbacher, August Wunsch, Theodor Heiler, W. Vetter, H. Herd.
Während die 1. Mannschaft mit 1:0 verlor, gewann die 2. Mannschaft mit 3:0 Toren. Eine am 4. Mai im Gasthaus zum "Anker" stattgefundene Mitgliederversammlung wegen der Teilnahme an der 300-jährigen Stadtjubiläumsfeier löste eine sehr erregte Debatte aus, die mit dem Rücktritt des 1. Vorstandes Hans Schmitt endete. Für diesen wurde Max Bierig als 1. Vorstand gewählt, der dieses Amt beinahe drei Jahre versah. In diese Zeit fiel auch der Zusammenbruch der deutschen Währung; nach überstandener Inflation trat an die Stelle der bisherigen Währung die Deutsche Goldmark. Zeichen der Zeit war damals unter anderem, dass der Vereinsbeitrag im Juni des Jahres noch einen Betrag von 1.500,- Mark ausmachte, während bereits im Oktober des gleichen Jahres ein Vereinsbeitrag von 100.000.000,- Mark erhoben werden musste. Auch die Arbeitslosigkeit und der Ruhrkampf zeichnen die damalige Zeit aus. Alles musste mithelfen, um den Verein über Wasser zu halten.

1924

In diesem Jahre feierte im vereinsinternen Rahmen unser Verein sein 15jähriges Stiftungsfest. Ein Gesuch an die Stadt Philippsburg um Überlassung eines Geländes in den Lochmorgen für die Erstellung eines Sportplatzes hatte Erfolg. Trotz des hohen Pachtzinses schritt das neue Werk voran und am 31. August wurde die neue Platzanlage eingeweiht. Tags zuvor fand ein Festbankett statt, bei welchem die Oper "Freischütz" aufgeführt wurde. Dieser Veranstaltung in der Festhalle wohnten über 1000 Personen bei und brachte dem Verein einen vollen Erfolg.

1925

Zum Gautag des Süddeutschen Fußballverbandes wurden die Mitglieder Hans Schmitt und Karl Veith entsandt, die dann später bie der Berichterstattung über den Verlaf des Gautages mitteilten, dass der nächste Gautag in Philippsburg stattfindet.
Bei der Generalversammlung 1925 wurde die seitherige Vorstandschaft wiedergewählt. Beim Heimattag beteiligte sich am Festzug der Verein mit einer Gruppe, darstellend "Rasensport". Das Sportfest im August sah als ungeschlagenen Endspielsieger die Mannschaft unseres Vereins, die sich erfolgreich gegen die Teilnahmevereine aus Huttenheim, Neulußheim und gegen die Mannheimer Vereine Sp. Vgg. 1913 und Sp.V. 07 durchsetzen konnte. Im Laufe des Jahres übernahmen Albert Batzler und Albert Odenwald das Amt des Vereinsschriftführers.

1926

Die Generalversammlung im April 1926 erbrachte eine neue Vorstandschaft. Die neue Vorstandschaft ergab:
1. Vorstand Dr. Schmitt, 2. Vorstand Albert Batzler, Kassierer Karl Straub, Schriftführer Albert Odenwald.
Unter dem neuen Vorstand fand dann am 16. Mai unter der Leitung des Gauvorsitzenden Schwab, Heidelsheim, der Gautag des Süddeutschen Fußballverbandes in Philippsburg statt. Ein freundliches Bild bot unser Städtchen an diesem Tag. Triumphbögen waren aufgestellt und die Häuser und Straßen zahlreich beflaggt. Die Festhalle war überbesetzt, als Gauvorsitzender Schwab den Gautag eröffnete. 1. Vorstand Dr. Schmitt begrüßte im Namen des Fußballvereins alle Anwesenden und Bürgermeister Zimmermann. Nach heftig geführten Debatten war diese Gautagung nachmittags gegen 15 Uhr beendet. Anschließend fand ein Auswahlspiel zweier A-Mannschaften statt, an welches sich am Abend im "Einhorn" eine Tanzveranstaltung anreihte. Alle Veranstaltungen wiesen einen guten Besuch auf. Die Vorstände Dr. Schmitt und Albert Batzler mussten leider aus beruflichen Gründen ihre Ämter niederlegen, wodurch der Verein verwaiste. Mitglied L. Götz berief daher zum 17.9. eine Mitgliederversammlung, in welcher folgende Vorstandschaft gewählt wurde:
1. Vorstand Hans Schmitt, 2. Vorstand Karl Straub, Schriftführer L. Götz, Kassier Karl Jene.
Zwei treue Mitglieder wurden dem Verein durch Tod entrissen und zwar Karl Straub und Friedel Dahm.

1927

Dieses Jahr war eines der ruhigsten in der Vereinsgeschichte. Alles ging seinen gewohnten Gang. Die Vorstandschaft des Jahres 1926 führte in selbstloser Hingabe die Geschäfte des Vereins weiter. Außer einem gutverlaufenen Sportfest, der Austragung der Vorrunde der Verbandsspiele und einer gelungenen Weihnachtsveranstaltung geschah nichts wesentliches weiter.

1928

Zerwürfnisse innerhalb des Vereins mussten 1928 gemeistert werden. Nach dem Gegenbesuch in Rheinfelden an Ostern trat die Freie Spielvereinigung wieder auf den Plan. 25 Mitglieder und Spieler verließen den Verein und durch Beschluss des Gemeinderates musste sogar unsere Sportplatzanlage mit den "Freien" geteilt werden. Ein Übelstand, der auf die Dauer untragbar war und sich nachteilig auf die spielerische Tätigkeit unseres Vereins auswirkte. In der Generalversammlung wurden wiederum umfassende Veränderungen vorgenommen, da auch Mitglieder von der Vorstandschaft zu den "Freien" übergetreten waren. Es wurden gewählt:
1. Vorstand Albert Malzacher, 2. Vorstand Albert Batzler, Schriftführer Hans Diefenbacher, Kassier Ernst Herd.
Die Verbandsspiele nahmen einen guten Verlauf und am Schluss belegte die 1. Mannschaft trotz vieler Ausfälle den 4. Platz in der Tabelle. Im gleichen Jahr legte noch Albert Malzacher sein Amt als 1. Vorstand nieder: an dessen Stelle trat Albert Batzler.

1929

Das Jahr 1929 war das Jahr des 20jährigen Bestehens des Vereins und dieses sollte gebührend gefeiert werden. Der Festakt im "Einhorn" sowie die Veranstaltungen auf dem Sportplatz hatten einen guten Besuch und Ablauf zu verzeichnen. Eingeleitet wurde das Fest durch den traditionellen Stadtlauf mit Festzug am Nachmittag und Pokalspielen unter Beteiligung der Vereine aus Karlsdorf, Huttenheim, Neulußheim, Brühl, Kirrlach und Schifferstadt.
Die Vorstandschaft setzte sich in diesem Jahr wie folgt zusammen:
1. Vorstand Hans Schmitt, 2. Vorstand Albert Batzler, Schriftführer Hans Diefenbacher, Kassier Ernst Herd.
Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt:
Franz Trauth sen., Hans Schmitt, Otto Sauer, Leo Frank, Martin Heil, Hermann Wihler, Martin Riede, Karl Steidinger.
Im Laufe des Jahres legte Hans Schmitt sein Vorstandsamt nieder. Abermals sprang Albert Batzler als 1. Vorstand ein, um die Geschicke des Vereins bis 1934 zu führen. In dieser Zeit hatte auch die Freie Sportvereinigung ihre Auflösung vollzogen und weit über dreißig Spieler und Mitglieder traten unserem Verein bei.

1. Mannschaft 1929
Von links nach rechts: Ernst Herd, Wilhelm Boos, Albert Odenwald, Alfons Böllinger, Heinrich Belz, Ernst Albrecht, Josef Alt, August Heft, Ernst Maurer, Otto Odenwald, Arthur Dahm, Karl Braun, Hans Diefenbacher (Schriftführer), Albert Batzler (Vorstand)

1930

Die im Jahre 1929 gewählte Vorstandschaft wurde nach dem Rücktritt von Vorstand Hans Schmitt in ihrem Amt weiterhin bestätigt. Auch wurde die Arbeit hinsichtlich der Einzäunung des Platzes mit Betonpfählen und Eisenrohren abgeschlossen. Es wurde ein abermaliges Gesuch an die Stadtverwaltung gerichtet, um einmal die alleinige Benutzung der Sportplatzanlage zu erreichen und zum anderen die leidige Sportplatzfrage endgültig aus der Welt zu schaffen. Leider blieb das Bestreben in dieser Richtung ohne Erfolg. Sportfest und Weihnachtsfeier beendeten auch dieses Vereinsjahr, das mit guten Erfolgen auf dem grünen Rasen gekrönt wurde.


Historischer Rückblick 1931 - 1944

1931

Die im Januar 1931 abgehaltene Winterfeier im "Grünen Winkel" hatte einen sehr guten Besuch aufzuweisen. Auch der "Blau-Weiß-Maskenball" erfreute sich eines starken Besuchs und der Kassier war in bester Laune anzutreffen. Die Generalversammlung brachte etwas Unruhe in das Vereinsgeschehen. 1. Vorstand Albert Batzler stellte sein Amt zur Verfügung und man konnte erkennen, dass Kräfte am Werke waren, die die uneigennützige vereinsfördernde Arbeit der Vorstandschaft sabotierten. Albert Batzler konnte sich nicht entschließen, eine Wiederwahl anzunehmen, auch dann nicht, als die Versammlung ihm in geheimer Abstimmung nahezu einstimmig das Vertrauen ausgesprochen hatte. Da die übrigen Vorstandsmitglieder sich mit ihrem 1.Vorstand solidarisch erklärten, wurde die Vorstandswahl zurückgestellt.

1932

Nachdem in verschiedenen Vorstandssitzungen die Auseinandersetzung innerhalb des Vereins eine Klärung brachte, fand im März 1932 eine Generalversammlung statt. Vorstand Albert Batzler leitete die Versammlung, gab einen kurzen Rückblick und gab zu verstehen, dass verschiedene Vorstandsmitglieder nicht mehr geneigt seien, weiter ein Amt auszuführen. Unter diesen Umständen war auch Albert Batzler nicht mehr in der Lage, sein Amt weiter zu führen. Erst durch die Bereitschaft einiger Mitglieder, ihm hilfreich zur Seite zu stehen, ließ er sich wieder zur Wahl stellen, aus der er als einstimmig wieder gewählter 1. Vorstand hervorging. Das Ergebnis der Neuwahl war:
1. Vorstand Albert Batzler, 2. Vorstand Karl Schrapp, Schriftführer Hermann Heiler, Kassier Albert Odenwald.
In diese Zeit fiel auch die Einzäunung des Sportplatzes mit einer Bretterwand und die Erstellung eines Umkleideraumes. An Kosten entstanden dem Verein damals etwa 3.000,- Mark.
Im Laufe des Jahres trat Schriftführer Hermann Heiler von seinem Amt zurück; Mitglied Erwin Kuchler übernahm in dankenswerter Weise diese Arbeit. Am Gründungstag des Vereins, dem 5. September, fand die Einweihung des neu hergerichteten Platzes statt. Für ein von Gastwirt Theodor Breitenberger dem Verein gewährtes größeres Darlehen, übernahm die Vorstandschaft die Bürgschaft.

1933

Das Jahr 1933 brachte auch unserem Verein im Zuge des politischen Geschehens die Gleichschaltung. Zum 30. Mai 1933 wurde eine Generalversammlung einberufen. Vorstand Albert Batzler eröffnete die Versammlung, gab Rückblick und Rechenschaft für das verflossene Vereinsjahr. Auch der Kassenbericht fiel zufriedenstellend aus, zumal sich gezeigt hatte, dass durch die Einzäunung des Sportplatzes eine Mehreinnahme von etwa 50 Prozent Eintrittsgelder zu verzeichnen war. Im Zuge der durchgeführten Neuwahl durch einen anwesenden Vertreter der damaligen NSDAP erbrachte folgenden neuen Vorstand:
1. Vorstand Hans Diefenbacher, dessen Stellvertreter Albert Odenwald, Schriftführer Ernst Herd, Kassier Albert Batzler, Beiräte Gustav Heft, Albert Johann Odenwald, Max Neudold.

1934

Die im April durchgeführte Generalversammlung wies einen schlechten Besuch auf. In Abwesenheit des 1. und 2. Vorstandes eröffnete Kassier Albert Batzler die Versammlung, erledigte in rascher Folge die Tagesordnung, gab eine kurze Übersicht über das Vereinsjahr, den Kassenbericht, der eine gesunde Bilanz aufwies, trotzdem ein beträchtlicher Betrag an vorhandenen Schulden abgetragen werden konnte. Die Gesamtvorstandschaft wurde entlastet, die Prüfung hatte keinerlei Beanstandungen ergeben. Zum neuen "Führer" des Vereins wurde Obersturmbannführer Obrecht ernannt, der folgende Mitarbeiter bestimmte: Stellvertreter Jakob Trauth, Kassier Albert Batzler, erster Schriftführer Erwin Kuchler, zweiter Schriftführer Ludwig Pfeiffer, Beiräte: Bürgermeister Kirchgeßner, Ratschreiber Max Neudold, Gustav Heft und Ernst Herd, Spielleiter: Hermann Trauth, Jugendleiter Karl Schrapp und Hans Kruse.
Anlässlich des 25jährigen Bestehens des Vereins wurde wegen eines Freundschaftsspiels mit einem Saarverein verhandelt, um damit die Verbundenheit des Reiches gegenüber dem abgetrennten Saargebiet zu bekunden. Das an Pfingsten durchgeführte Freundschaftsspiel führte gleichzeitig zu einer machtvollen Kundgebung für das Saarland. Das Spiel selbst wurde von unserer 1. Mannschaft mit 4:0 Toren gewonnen. Der 1. Vorstand Obrecht legte nach der Saarkundgebung sein Amt als Vereinsführer infolge Arbeitsüberhäufung nieder. An seine Stelle wurde in einer Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit wieder Albert Batzler zum Vorstand gewählt, während Alfons Böllinger das Amt des Kassiers übernahm.
Einen schweren Verlust erlitt unser Verein durch das im besten Mannesalter verstorbenen treue Mitglied Josef Trauth. Die zum Andenken des Verstorbenen am 2. September 1934 durchgeführten Josef-Trauth-Gedächtnis-Spiele wurden von den Vereinen aus Kirrlach, Oberhausen, Wiesental und unserem Verein bestritten. Sieger dieser Gedächtnisspiele blieb der FV Wiesental, der im Endspiel unsere Vereinsmannschaft in letzter Minute mit 1:0 bezwang. Im Laufe des Jahres legte auch der 1. Vorstand Albert Batzler aus beruflichen Gründen sein Amt nieder, da er nach Karlsruhe übersiedelte. An seine Stelle trat Hans Kruse. Bei der Verabschiedung in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Vorstand Albert Batzler für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

1935-1936

Die Vereinsjahre 1935 und 1936 waren mit sportlichen Veranstaltungen, Verbandsspielen, Winterfeiern und Blau-Weiß-Maskenbällen ausgefüllt. Die in den Versammlungen gefassten Beschlüsse wiesen keine großen Veränderungen in der Vorstandschaft auf. Lediglich Mitglied Saier wurde als neuer Spielleiter bestimmt.

1937-1938

Glaubte man, dass die Stabilität bezüglich der amtierenden Personen in den einzelnen Organen der Vereine von Dauer sei, der musste feststellen, dass dies nicht der Fall war. Durch die Gleichschaltung der Vereine waren in der Vorstandschaft laufend personelle Veränderungen vorzunehmen. War im Jahre 1937 Willi Dicker zum 1. Vorstand nach Rücktritt von Hans Kruse gewählt worden, so wurde im Jahre 1938 das Mitglied Ernst Herd zum 1. Vorstand ernannt. Es ginge zu weit, an dieser Stelle die einzelnen Vorstandschaften mit ihren dauernden Veränderungen näher aufzuzeichnen. Bemerkenswert ist jedoch die Tatsche, dass der zum 1. Vorstand ernannte Ernst Herd noch im gleichen Jahr sein Amt wieder abgegeben hat. Alle diese Vorkommnisse waren die Zeichen jener Zeit, getragen von politischen Einflüssen und Einwirkungen.

1939-1944

Der im September 1939 erfolgte Kriegsausbruch unterband die zuvor erfolgreiche Vereinsarbeit und setzte allen geplanten Vorhaben ein Ende. Hermann Pfeiffer wurde 1. Vorstand, Erwin Kuchler Schriftführer und Alfons Böllinger Kassier. In den ersten Kriegsjahren konnter der Spielbetrieb noch durchgeführt werden. Durch die Einberufung vieler Mitglieder musste er jedoch immer mehr eingeschränkt werden. Auch die Vereinsvorstandschaft verlor an Stabilität, so dass infolge besonderer Schwierigkeiten der Spielbetrieb im Jahre 1942 ganz eingestellt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt war bereits 1. Vorstand Hermann Pfeiffer zum Heeresdienst einberufen.


Historischer Rückblick 1945 - 1960

1945

Der im Mai 1945 erfolgte Zusammenbruch des 3. Reiches bedeutete gleichzeitig das Ende des 2. Weltkrieges. Politisch wie wirtschaftlich lag alles am Boden und so auch die Vereinstätigkeit in Philippsburg . Ende Oktober 1945 fanden sich die alten Mitglieder Albert Batzler, Eduard Lang, Eduard Dörwang, Alfons Böllinger und Ludwig Herr zusammen, um den Verein wieder ins Leben zu rufen. Durch Fragebogen, die an die amerikanische Militärregierung in Bruchsal für diese alten Mitglieder eingereicht wurden, wurde durch diese Behörde - damalige Besatzungsmacht - eine Mitgliederversammlung genehmigt, die daraufhin einberufen wurde. In dieser Versammlung wurden folgende Männer in den Vorstand berufen:
1. Vorstand Albert Batzler, Stellvertreter Eduard Lang, Schriftführer Eduard Dörwang, Kassier Alfons Böllinger und Jugendleiter Ludwig Herr.
Diese Männer wurden nach Überprüfung durch die amerikanische Militärregierung in ihren Ämtern bestätigt. Dies hatte zur Folge, dass der Verein wieder neu erstehen und der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.

1946

Vor Aufnahme des Spielbetriebes musste die Sportplatzanlage generalüberholt werden, da diese durch die Kriegsereignisse übel zugerichtet worden war: das Clubhaus samt der Brettereinzäunung waren verschwunden. Wie viel Mühe und Schweiß hatte es gekostet, bis das im Jahre 1924 in Betrieb genommene Sportfeld an der Waghäusler Straße den Anforderungen eines Fußballplatzes entsprach. Sportgeräte waren so gut wie keine mehr vorhanden. Es wurde gehandelt und gefuggert, bis auch diese Dinge wieder notdürftig beschafft waren, um den so sehnlich erwünschten Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können. Im Juni 1946 wurde das erste Sportfest ausgetragen, das eine gute Besetzung aufweisen konnte. Wie nach dem 1. Weltkrieg, so war auch nach diesem 2. Weltkrieg keinerlei Vereinsvermögen mehr vorhanden, so dass man nur hoffen konnte, durch dieses Sportfest zu einem finanziellen Erfolg zu kommen. Leider blieb es auch in dieser Richtung nur bei der Hoffnung. In dankenswerter Weise sprangen zu dieser Zeit alte verdiente Mitglieder ein in der Erwartung, dem größten Notstand abzuhelfen. Diesem Vorhaben war voller Erfolg beschieden. Die erste Generalversammlung bestätigte die alte Vorstandschaft in ihren Ämtern. Wir nahmen spielerisch in der Verbandsrunde in der Kreisklasse B mit unserer 1. Mannschaft teil. Wieder einmal hatte die gesamte Vorstandschaft, an der Spitze 1. Vorstand Albert Batzler, ihre Ämter zur Verfügung gestellt, weil infolge verschiedener Vorkommnisse beim Verbandsspiel Philippsburg - Ubstadt unser Verein mit einer längeren Platzsperre belegt wurde, die schwere wirtschaftliche und finanzielle Folgen unserem Verein einbrachte.

1947

Die notwendig gewordene Generalversammlung infolge des Rücktritts der gesamten Vorstandschaft wählte folgende Männer in die einzelnen Ämter:
1. Vorstand Eduard Lang, Stellvertreter Wolfram Werle, Schriftführer Erwin Kuchler, Kassier Eduard Gilliar, Pressewart Anton Arnet.
Ein Gnadengesuch bei der Verbandsbehörde über die im Jahre 1946 ausgesprochene Platzsperre hatte den gewünschten Erfolg und wurde aufgehoben. Maskenball, Sportfest und Weihnachtsfeier waren die herausragendsten Ereignisse dieses Vereinsjahres.

1948

Das Jahr 1948 brachte einige bedeutsame Ereignisse:
1. Die Vorstandschaft von 1947 wurde in allen ihren Ämtern bestätigt.
2. In verschiedenen Sitzungen wurde der Bau eines neuen Clubhauses diskutiert. An dieser Stelle soll herausgestellt werden, dass Mitglied Adolf Walther als Inhaber der Steinwerke Philippsburg sich in dankenswerter Weise bereit fand, das hierzu notwendige Material zum Bau des neuen Clubhauses durch eine großzügige Stiftung dem Verein kostenlos zur Verfügung zu stellen.
3. Mitglied Adolf Weber wurde beauftragt, einen Pachtvertrag auszuarbeiten, um in der Lage zu sein, mit der Stadt Philippsburg als Grundstückseigentümerin einen neuen Pachtvertrag abzuschließen. Dieser Pachtvertrag fand die Zustimmung der Mitglieder und führte zum Abschluss mit der Stadt Philippsburg.
4. Mitglied Adolf Weber wurde weiter beauftragt, eine neue Vereinssatzung auszuarbeiten. Nach Vorliegen des Satzungsentwurfs wurde dieser gut geheißen. Aufgrund eines Beschlusses der Mitgliederversammlung unter Einreichung der Satzung beim Vereinsregister des Amtsgerichts Philippsburg die Eintragung unseres Vereins als e.V. vollzogen. Damit war ein gewaltiger Schritt getan.
5. Da in der Verbandsrunde der FC Östringen und unsere Mannschaft als Zweitplazierte in der B-Klasse punktgleich standen, musste ein Entscheidungsspiel zwecks Aufstieg in die A-Klasse durchgeführt werden. Dieses Entscheidungsspiel fand auf neutralem Platz in Kirrlach statt und wurde von unserer 1. Mannschaft mit 1:0 gewonnen. Damit war auch in spielerischer Hinsicht der erhoffte Erfolg erreicht.

1949

1. Mannschaft 1949
Mannschaft 1949

Von links nach rechts: H. Pfeiffer, Vorstand: Herr, Bischoff, Lang, Hechler, Gilliar B., Dörwang, Belz, Riehl, A. Batzler, SpA.-Vorsitzender A. Heft, Stellvertreter. Knieend: Gilliar W., Jene, Zieger. Weitere Spieler der 1. Mannschaft: Dirks, Raab, Kneisl, Gilliar E.

Die Generalversammlung im Jahre 1949 brachte hinsichtlich der Besetzung der Vorstandschaft wiederum wesentliche Veränderungen. Gewählt wurden:
1. Vorstand Hermann Pfeiffer, 2. Vorstand Friedrich Erb, Kassier Eduard Gilliar, Schriftführer Erwin Kuchler. Beiräte: Adolf Walther, Adolf Weber, Hermann Heiler, Eduard Dörwang, Jugendleiter: Willi Hedfeld, Pressewart: Anton Arnet, Spielausschuss: August Heft, O. Odenwald, A. Stäudlin, A. Dahm.
Die Ausrichtung des 40jährigen Bestehens des Vereins anlässlich einer beabsichtigten Vereinsfeier wurde dem neugewählten Vorstand übertragen. Mitglieder des Festausschusses waren: A. Batzler, K. Schrapp, H. Schäfer, A. J. Odenwald.
Das Fest fand vom 6. bis zum 14. August statt. In dieser Sportwoche wurden zwei Turniere, das Festbankett , u.a. mehr durchgeführt. Außer zahlreichen Vereinen von nach und fern kam auch ein Auswahlspiel zweier A-Klasse-Mannschaften zum Austrag. Die Gestaltung der Festschrift übernahm der Pressewart Anton Arnet. Das Fest selbst nahm in allen Teilen einen glänzenden Verlauf. Leider mussten die Arbeiten des bereits begonnenen neuen Clubhauses infolge Ausbleibens bestimmt zugesagter finanzieller Mittel eingestellt werden, so dass zum Jubiläum das neue Clubhaus nicht zur Vollendung gelangen konnte. Trotz aller Schwierigkeiten konnten noch im Jahre 1949 die Grundsteinlegung des Clubhauses vollzogen werden. In Anwesenheit des Herrn Bürgermeisters, der Gemeinderäte, der Vorstandschaft, der Aktivität und der Passivität wurde dieser feierliche Akt vollzogen und dürfte den Teilnehmern für ihr ganzes Leben im Gedächtnis sein. Ein entsprechendes Protokoll wurde der Grundsteinlegung beigegeben und eine weitere Ausfertigung im Protokollbuch eingeheftet.

1950

Mit Hochdruck wurde im Jahre 1950 mit der Fertigstellung des Clubhauses gearbeitet. Die Einweihung konnte im Juni vorgenommen werden. Für den sportlichen Rahmen stellte sich in anerkennenswerter Weise der FV 1912 Wiesental mit sämtlichen Mannschaften zur Verfügung. Das Landratsamt Bruchsal erteilte dem Verein die Konzession zur Führung eines Wirtschaftsbetriebes. 1. Vereinswirt war Mitglied Adolf Pfeiffer. Die alte Vorstandschaft blieb in ihren Ämtern, lediglich das Mitglied Adolf Klambeck übernahm den Posten des Spielausschussvorsitzenden.

1951-1952

Einen großen Verlust verzeichnete das Jahr 1951 mit dem Tode unseres früheren, vielmaligen Vorstandes Hans Schmitt, der immer eingesprungen war, wenn die Not am größten war; ebenso mit dem Tode unseres Mitgliedes Wilhelm Diefenbacher, der ein eifriger Gönner des Vereins war. Die folgende Generalversammlung brachte keine Veränderung in der Vorstandschaft. Das Amt eines Trainers aller Mannschaften übernahm der neue Übungsleiter Noack. Da der Turnverein Philippsburg nun auch dem Fußballsport huldigte und das Handballspiel aufgegeben hatte, war die Berufung von Noack als Spielleiter von besonderer Bedeutung. Das zeigte sich schon beim Sportfest, das einen guten Besuch aufwies und dem Verein sichtbare finanzielle Vorteile einbrachte. Zu vermerken wäre noch, dass auf Veranlassung von Bürgermeister Odenwald im Frühjahr 1952 Besprechungen über einen Zusammenschluss des Turnvereins Philippsburg mit unserem Fußballverein in Erwägung gezogen wurde, um aus beiden Vereinen einen Großverein entstehen zu lassen. Nach Aussprache beider Vereine unter Vorsitz von Bürgermeister Odenwald wurde dieser Antrag von unserem Verein abgelehnt, da keine tragbaren sportlichen Momente eines Zusammenschlusses erkennbar waren.

1953

Sämtliche Mannschaften zeigten im Jahre 1953 trotz Ausscheidens von Trainer Noack unter der neuen Leitung von Trainer H. Mayer schöne sportliche Erfolge. Die 1. Mannschaft belegte in der A-Klasse den 2. Platz, die 2. Mannschaft den 3. Platz und die im Laufe des Jahres aufgestellte Reserve-Mannschaft, die in der Verbandsrunde in der B-Klasse mit dem Turnverein Philippsburg, jedoch außer Konkurrenz spielte, ebenfalls den 2. Platz. Vorstand Pfeiffer gedachte der im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder, unter anderem unseres ehemaligen Vorstandes Hans Kruse und des Mitbegründers unseres Vereins Oskar Reichenstein.

1954

In diesem Jahr wurde die Erweiterung des Clubhauses vollzogen. Neuer Kantinenpächter wurde das Mitglied Friedrich Grieser. Die Sportplatzanlage erhielt durch die Anbringung einer Umzäunung mit Eisenrohren ein neues Gesicht.

1955

Es wurde erstmals innerhalb des Kreises eine Kreispokalrunde ausgetragen. Die Spiele wurden in verschiedenen Gruppen ausgeführt: Unsere 1. Mannschaft wurde Gruppensieger und erhielt vom Kreis einen Fußball als Lohn. Die Inneneinrichtung des Clubhausanbaues wurde einer gründlichen Renovierung unterzogen. In der Generalversammlung wurde die gesamte Vorstandschaft wiedergewählt. An Stelle von Trainer Mayer übernahm Trainer L. Brandenburger diesen Posten. Eine nochmalige Anregung von Bürgermeister Odenwald brachte in einer einberufenen Zusammenkunft zwischen dem Turnverein und unserem Verein keine Annäherung. Im Interesse der Sache erklärten sich jedoch die Delegierten unseres Vereins, Vorstand Hermann Pfeiffer und Ehrenmitglied Albert Batzler, bereit sich nochmals zu einer Aussprache zu treffen. Es wurde vereinbart, dass beide Vereine in getrennten Generalversammlungen ihre Bereitschaft für den Zusammenschluss zu einem Großverein unter dem Namen "Sportverein Philippsburg e.V." erklären. Die Abstimmungsergebnisse in den Generalversammlungen beider Vereine waren positiv, so dass der Weg zur Schaffung eines Großvereins frei war. Die Gründungsversammlung wurde am 8.10.1955 durchgeführt. An Sportarten sollten betrieben werden: Fußball, Turnen und Leichtathletik. Zur Führung des neugegründeten Großvereins wurden folgende Mitglieder als verantwortliche Männer in die einzelnen Organe berufen:
1. Vorstand Hermann Pfeiffer, 2. Vorstand Fritz Belz, Schriftführer Erwin Kuchler und Willi Rausch, Kassier Herbert Pfeiffer, Spielstatistik Erhard Gilliar, Spielausschuss für Fußball: P. Maas, Fr. Schrapp, E. Hahn; Sportausschuss für Turnen: E. Belle, E. Mayer, H. Belle; Sparte Leichtathletik: E. Futterer.
Als Beiräte wurden berufen: A. Batzler, A. Böllinger, H. Heiler, E. Belle, O. Doll, W. Wunsch.
Als Jugendleiter wurden Fr. Erb und Fr. Hummel bestellt.
Bürgermeister Rudolf Odenwald wurde in Anbetracht seiner Verdienste um das Zustandekommen dieses Großvereins, der immerhin eine Mitgliederstärke von etwa fünfhundert erreicht hatte, zum 1. Präsidenten dieses Großvereins gewählt.

1956

Nachdem der Zusammenschluss zwischen Turnverein und Fußballverein zum Sportverein vollzogen war, wurde in der Generalversammlung folgende Änderung in der Vorstandschaft vollzogen: Vorstand Hermann Pfeiffer lehnte aus beruflichen Gründen eine Wiederwahl ab. An seine Stelle wurde Willi Rausch zum Vorstand gewählt. Für Fritz Belz wurde Erich Hahn 2. Vorstand, den Spielausschussvorsitzenden übernahm Eugen Mayer und zum Jugendleiter wurde Friedrich Erb gewählt. Einen sportlichen Erfolg zeigte das Jahr 1956. Was zu Beginn der Verbandsspiele niemand zu hoffen glaubte, wurde zur Wahrheit. Die 1. Mannschaft wurde A-Klassen-Meister und stieg damit in die II. Amateurliga auf. Diese Meisterschaft wurde gebührend gefeiert.

1957

Trotz der Zugehörigkeit der 1. Mannschaft zur II. Amateurliga mit erfreulichen Erfolgen auf dem Spielfeld, brachte die Generalversammlung entgegen aller Hoffnungen umwälzende Veränderungen in den einzelnen Organen. Der bisherige Vorstand Willi Rausch lehnte eine Wiederwahl ab. Nach heftig geführten Debatten erklärte sich Ehrenmitglied Albert Batzler bereit, in die Bresche zu springen und das Amt des Vorstandsvorsitzenden für eine Jahr zu übernehmen: das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernahm Hermann Pfeiffer. Hauptanliegen war die Herrichtung des Sportplatzes für die neue Verbandsrunde. Sportfest und Weihnachtsfeier beschlossen das Sportjahr.
Am Ende der Verbandsrunde belegte unsere 1. Fußballmannschaft einen guten Mittelplatz.

1958

Ein vom Turnkreis ausgeschriebenes Kinder-Turnfest wurde der Turnabteilung des Sportvereins übertragen und brachte dem Verein schöne Erfolge. Die Leitung der Turnabteilung lag in Händen der Mitglieder Fritz und Otto Hummel. Die Generalversammlung des Jahres 1958 wählte Erwin Kuchler zum 1. Vorstand. Zum Schriftführer bestimmte die Generalversammlung das Mitglied Heinz Dörr.

1959

Mit dem Ablauf des Vereinsjahres 1959 konnte man zufrieden sein. Alles hat mitgearbeitet und man war stolz auf das Erreichte. Trotzdem gab es Differenzen innerhalb des Vereins, die auch auf die Aktivität übergriffen und soweit führten, dass im Verbandsjahr 1959/60 die 1. Mannschaft von der II. Amateurliga wieder in die A-Klasse absteigen musste.

1960

Dieser Schmerz war bald überwunden; denn die Verbandsspiele 1960/61 erbrachten wiederum den Aufstieg in die II. Amateurliga. Meisterschaftsfeier und Ehrungen der Aktiven und einiger Mitglieder beschlossen dieses Jahr.
In diesem Jahr verstarb nach schwerer Krankheit der 1. Präsident des Sportvereins, Herr Bürgermeister Rudolf Odenwald. Für den Verein und alle, die ihn kannten, war es ein großer Verlust. Eine ansehnliche Trauergemeinde erwies dem Verstorbenen das letzte Geleit.


 Historischer Rückblick 1961 - 1975



1961

Erstmals wurde im Juni 1961 in Philippsburg ein "Internationales A-Jugendturnier" veranstaltet, an dem Vereine aus Luxemburg, Frankreich und der Schweiz teilnahmen, denen sich ein Verein aus Berlin-Spandau aus Ostringan und die A-Jugend unseres Vereins beigesellten. Sieger des Turniers wurde die Mannschaft aus Esch/Luxemburg, die einen von der Stadt Philippsburg gestifteten Wanderpokal mit in ihre Heimat nehmen konnte. Auch wurde ein Sportfest für Seniorenmannschaften durchgeführt. Beide Veranstaltungen wiesen einen erfreulichen Zuschauerbesuch auf.

1962

In der Generalversammlung 1962 wurde die Gesamtvorstandschaft mit geringen Veränderungen wiedergewählt. In diesem Jahre wurde das "2. Internationale Jugendturnier" mit großem Erfolg durchgeführt. Junge Fußballer aus fünf Nationen nahmen daran teil. Dieses Mal wurde die Mannschaft von Langres/Frankreich Turniersieger. Für beide Turniere 1961 und 1962 zeichnete Jugendleiter Hedfeld und sein Mitarbeiter Zimmermann verantwortlich.

1963

Das Jahr 1963 brachte innerhalb des Vereins keine wesentlichen Veränderungen. Lediglich der aus seinem Amt ausscheidende Trainer Berlinghoff wurde durch den neuen Trainer Ernst ersetzt, was den Mannschaften neuen Auftrieb gab. Das "3. Internationale Jugendturnier" wurde auch in diesem Jahr mit sechs ausländischen Mannschaften durchgeführt. Sieger wurde zum zweiten Male die Mannschaft von Langres/Frankreich.

1964

Nach nur vierjähriger Sportehe, geschlossen zwischen dem TV 1891 und FV 1909 in Form einer Vereinsfusion, wurde diese wieder aufgelöst. Das Jahr 1964 brachte die Neugründung des Turnvereins, nachdem bereits im Jahre 1959 eine offensichtliche Trennung zwischen Fußballern und Turnern sich aufgezeigt hatte.
Im Zuge der Auseinandersetzung stand stets das Problem "Sportplatzfrage" im Vordergrund, obwohl dem Fusionsverein durch den erfolgten Zusammenschluss beide Sportplätze zugefallen waren und diesem das alleinige Verfügungsrecht zustand. An dieser Tatsache änderte sich auch nichts, nachdem sich der neue Turnverein gegründet hatte. Pachtpartner mit der Stadt Philippsburg als Verfügungsberechtigter bezüglich beider Sportplätze war und blieb der Fusionsverein und zwar bis zum Auslaufen der Pachtverträge in den Jahren 1977/78.
Es wurde hinsichtlich der Spielbenutzung beider Sportplätze eine gütliche Vereinbarung getroffen, die im Zuge einer Aussprache mit der Stadt Philippsburg, den Behörden und Verbänden sowie beider Vereine zustande kam. Die Stadt Philippsburg versprach, den ehemaligen FV 09er Platz zu einem Kleinstadion mit den erforderlichen Übungsstätten einschließlich 400 m Aschenbahn usw. auszubauen und setzte dieses Versprechen inzwischen in die Tat um.
Nach Fertigstellung dieser Kleinstadionanlage wurde diese dem Sportverein zur Verfügung gestellt, wogegen die frühere Turnerplatzanlage an den neugegründeten Turnverein zurück ging. Diese Regelung fand in den Generalversammlungen beider Vereine im Einvernehmen mit der Stadt Philippsburg, den Behörden und Verbänden ihre Zustimmung.

1965

In diesem Jahre fanden mehrere Veranstaltungen, Sportfeste und Freundschaftsspiele statt. Da in der letzten Generalversammlung die Verwaltungsorgane auf die Dauer von zwei Jahren gewählt wurden, blieb alles beim Alten.
Die Generalversammlung des Jahres war in kürzester Zeit durchgeführt. Die Übungsstunden der Mannschaften für den bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommene Trainer Ernst übernahm Trainer Sturm. Der Tod des Trainers Ernst bedeutete für unseren Verein einen schweren Verlust. Seinem arbeitsreichen Wirken sei an dieser Stelle in dankbarer Weise gedacht.

1966

Dieses Jahr 1966 war in sportlicher Hinsicht das bitterste Jahr in der Geschichte des Vereins, Musste doch nach anfänglichen Erfolgen der Verbandsrunde 1965/66 die Mannschaft in der Nachrunde Niederlage auf Niederlage hinnehmen, so dass ihr nach Abschluss der Verbandsrunde der Abstieg in die B-Klasse beschieden war. Unter großen Opfern wurde der Sportplatz mit einer Beleuchtungsanlage versehen, so dass wieder bessere Trainingsmöglichkeiten gegeben waren. Nach Ausscheiden von Trainer Sturm kam als neuer Trainer G. Wolf, der mit dem ihm zur Verfügung stehenden Spielermaterial die größten Anstrengungen machte, den Aufstieg in die höhere Spielklasse wieder zu erreichen. Leider blieb es nur bei dieser Hoffnung. Ein von den Ortsvereinen ausgetragenes Fußballturnier wurde vorn Kegelclub "Freundschaft" gewonnen. Das Clubhaus erhielt eine neue Heizungsanlage mit dazugehörigem Öltankraum. Verbesserungen, die dem Verein eine enorme finanzielle Belastung einbrachten.
Die Generalversammlung dieses Vereinsjahres verlief harmonisch. Es waren lediglich Ersatzwahlen erforderlich. Mitglied Alfred Höß übernahm das Amt des 2. Vorstandes, Hermann Pfeiffer das des Protokollführers.

1967

Dieses Jahr brachte der Jugendabteilung eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung, konnten doch sechs Jugendmannschaften aufgestellt werden. Auch die Zahl der Mitglieder konnte erfreulich erhöht werden. Der Verein führte wiederum ein Fußballortsturnier durch, bei welchem die Zuschauer abwechslungsreiche Kämpfe mit guten Leistungen zu sehen bekamen. Sieger wurde der Turnverein Philippsburg, der das Endspiel gegen den Kegelclub "Freundschaft" mit 1:0 gewann.

1968

Die Generalversammlung des Jahres 1968 war sehr gut besucht und nahm einen harmonischen Verlauf. Die neue Vorstandschaft sah wie folgt aus:
1. Vorstand Erwin Kuchler, 2. Vorstand Benno Belle, Schrift- und Protokollführer Willi Rausch, Hauptkassier Willi Brand, Platzkassier August Eichelberger, Führung der Wirtschaftskasse Karl Veith. Kassenprüfer Adolf Weber: Beiräte: A Batzler, H. Pfeiffer, Alfred Höß, August Heft, Rudi Gilliar, Oskar Gilliar, Gerhard Bechtler und Max Eichelberger. Spielausschuss: Josef Kleppmeier, Franz Bogin, Karl-Heinz Lessle: Trainingsleitung: Walter Freiesleben: Jugendleiter: Dieter Hermann und Otto Bille.
Die Generalversammlung sprach sich über die Gestaltung und Ausrichtung des 60jährigen Vereinsjubiläums aus. In einer späteren Vorstandssitzung konnte in Anwesenheit sämtlicher Vorstandsmitglieder ein Schreiben des Verbandes zur Kenntnis gegeben werden, dass der Kreisfachtag 1969 mit einem Ehrenabend für verdiente Mitglieder der Vereine durchgeführt werden soll. Als Termin für diesen Ehrenabend wurde der 14. Juni 1969 bekannt gegeben.
Die Verwaltungsorgane legten fest, dass die Feierlichkeiten zum 60jährigen Vereinsjubiläum in der Zeit vom 20. - 23.6.1969 durchgeführt werden sollten. Es wurde folgendes festgelegt:
-1. Durchführung eines Festbanketts
-2. Herausgabe eines Festbuches
-3. Ehrungen
-4. Durchführung eines Fußballturniers mit Einsatz aller Mannschaften.

1969-1970

1. Mannschaft 1969

Mannschaft 1969

(stehend von links) Freiesleben, Stampf G., Cosciek, Dahm, Fischer, Schmaderer. (knieend von links) Steidinger, Mutschler, Franz J., Weindel, Werner (nicht auf dem Bild: Weigelt, Degen).

Im Jahre 1969 konnte der Verein sein 60jähriges Bestehen feiern. In der ersten Generalversammlung nach diesem Jubiläumsjahr legte der langjährige 1. Vorstand Erwin Kuchler sein Amt nieder. Eine neue Vorstandschaft wurde gewählt.
Es wurden zum 1. Vorstand Benno Belle 2. Vorstand Erich Hahn, Schriftführer Willi Rausch, Beitrags- und Platzkassier Willi Brand bestimmt; dem Spielausschuss gehörten Georg Wolf, Dietmar Winter, Horst Rowold, Herbert Bodmer an: Beiräte wurden Hermann Pfeiffer, Albert Batzler, Herbert Jene, Erwin Kuchler, Franz Bogin, Rudi Gilliar, Werner Gilliar und Oskar Gilliar. Zum Jugendleiter wurde Willi Hedfeid gewählt. Weitere Funktionen wurden in den nächsten Vorstandssitzungen besetzt.
Sportlich wurden Anfangserfolge von allen Mannschaften erzielt. Was der Vorstandschaft jedoch großen Kummer bereitete, war die Finanzlage des Vereins. So wurde beschlossen, dass regelmäßige Altpapiersammlungen durchgeführt werden sollen, um den Verpflichtungen der Banken nachkommen zu können. Von den Platzeinnahmen allein konnte kaum der Schiedsrichter bezahlt werden. So konnte eine Renovierung des sehr verbrauchten Clubhauses nur ein Wunschtraum bleiben, obwohl Weihnachtsfeiern. Fußballturniere und Jugendturniere jeweils mit Gewinn abgeschlossen werden konnten. Allein dies war jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

1971

1970/71 trat zum ersten Mal in der Geschichte des Sportvereins eine neu aufgestellte DamenFußballmannschaft in Aktion, die viele Fußballfans anlockte und damit die Kasse etwas auffrischte.
Die vor einem Jahr gewählte Vorstandschaft hatte sich bei der Generalversammlung nur unwesentlich verändert. Mit dem Trainer Otto Bille konnte auch in diesem Jahr der ersehnte Wiederaufstieg in die A-Klasse nicht geschafft werden.

1972-1973

Man versuchte an die Renovierung des Clubhauses heranzugehen. So wurde durch freiwillige Helfer und opferbereite Mitglieder die Clubhausdecke fertiggestellt und die ersten Vorhänge angebracht, die Küche und der Verkaufsraum generalüberholt, Warm- und Abwasserleitungen neu verlegt; dies alles, um einen effektvollen Küchen- und Kantinenbetrieb zu ermöglichen. Der erwünschte Erfolg blieb nicht aus, was sich in der Verdoppelung der Umsätze zeigte.
Während die Fußballjugend in einem starken Aufwärtstrend war, gab es bei den Aktiven böse Überraschungen durch Platzverweise. Dringlichste Aufgabe des Spielausschusses und des Trainers war es, in die Mannschaft wieder Fairness und Sportlichkeit zu bringen.

1974

Die A-Jugend des Vereins stieg in die Baden-Liga auf. Dieses Ziel wurde durch den Jugendleiter Otto Dengler, der sich für den Verein in hohem Maße engagierte, verwirklicht.
Aber auch alle anderen Jugendmannschaften konnten sich gut platzieren. An dieser Stelle sei allen Jugenbetreuern für ihre aufopfernde Jugendarbeit aufrichtiger Dank gesagt. Die von den Jugendmannschaften durchgeführten Turniere, seien es Nationale oder Internationale, haben allgemein große Resonanz hervorgerufen. Bei den aktiven Mannschaften war unter dem Spielertrainer Deschner ein Aufleben zu verzeichnen, außerdem kam Ordnung und Disziplin in die Mannschaften.

1975

In diesem Jahr erkämpfte sich unsere 1. Mannschaft die Vizemeisterschaft in der B-Klasse. In Langenbrücken, eines unserer wichtigsten Spiele zum Aufstieg, führten wir bereits 4:1. Kurz vor dem Abpfiff ging jedoch die Flutlichtanlage aus, und ein Rückspiel wurde erforderlich. Natürlich ging dieses Spiel verloren.
Durch den Rücktritt des 1. Vorstandes Benno Belle übernahm Günter Brede 1975 den 1. Vorsitz im Verein. Die Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:
1. Vorstand Günter Brede, 2. Vorstand Siegmar Wölk, Schriftführer Hans Nowka, Hauptkassier Horst Beger. Als Beiräte wurden gewählt Oskar Gilliar, Waldemar Steidinger, Kurt Dahm, Peter Vogel, Hermann Belle, Reinhold Frank, Alex Netscher und Walter Freiesleben. Jugendbetreuer waren Otto Dengler, Günter Pape, Knut Pikanowski und Hans-Dieter Paul, und der Spielausschuss setzte sich aus Bernd Fischer, Peter Wunsch und Werner Baum zusammen.
Somit war wieder eine ordentliche Vorstandschaft gebildet, die gute Grundlage zu besseren Tagen im Verein signalisierte. In diesem Jahr wurde unser langjähriges Ehrenmitglied Arthur Stäudlin mit der "Silbernen Ehrennadel" des Badischen Fußballverbandes ausgezeichnet, zu dessen Ehrung eine kleine Feierstunde im Clubhaus stattfand.

Weiterhin wurden turnusgemäß Altpapiersammlungen durchgeführt, um somit die sehr strapazierte Vereinskasse einigermaßen in Ordnung zu bringen. Außerdem wurde darauf geachtet, dass jede Mark zur Abtragung der noch vorhandenen Schulden verwendet wurde. Schon im Oktober 1975 gab Günter Brede wieder seien Rücktritt als 1. Vorstand bekannt, da er die viele Arbeit eines 1. Vorstandes verkannt hatte und dies mit seinem Familienleben nicht vereinbaren konnte. Aus diesem Grunde musste erreicht werden, dass unter der Gesamtvorstandschaft eine Arbeitsteilung zustande kommt. Die Beiräte mussten gewisse Aufgaben übernehmen. Auch in diesem Jahr wurden wieder die Weihnachtsfeiern im Clubhaus durchgeführt und immer wieder stellte man fest, dass derartige Veranstaltungen die Familie der Fußballer enger zusammenrückte.


Historischer Rückblick 1976 - 1983



1976

Ab Januar 1976 übernahm der 2. Vorsitzende Siegmar Wölk kommissarisch die Leitung des Sportvereins, da Günter Brede endgültig die Vereinsarbeit niederlegte. Durch eine großzügige Spende eines Vereinsgönners konnte die Jugendabteilung einen VW-Bus ihr eigen nennen, denn die immer wiederkehrenden Probleme der Fahrten zu Auswärtsspielen dürften jedem bekannt sein. Um den Aufstieg in die A-Klasse zu erreichen, war man sich einig, dass man die 1. Mannschaft verstärken und zu größeren Opfern bereit sein müsse. Ein guter Tabellenplatz wurde unter Leitung von Trainer H. Korn zwar erreicht, aber das ersehnte Ziel wurde wieder verpasst.
Durch sparsamste Haushaltung konnte man die Schuldenlast des Vereins weiterhin abbauen, so dass von dieser Seite aus eigentlich der Verein den richtigen Weg beschritt. Maskenbälle Sportfeste, Altpapiersammlungen etc. brachten immer wieder die nötigen Erfolge. Das Clubhaus be wirtschaftete unterdessen Familie Rene Vetter und oft wurden zu dieser Zeit auch Preisskatabende durchgeführt. Die Jahreshauptversammlung 1976 war bestimmt durch die Neuwahl eines 1. Vorsitzenden. Zum ersten Vorsitzenden wurde Siegmar Wölk und zum 2. Vorsitzenden Klaus- Peter Vogel gewählt. Neuer Clubhauswirt war ab August 1976 die Familie Spitz.

1977

In diesem Jahr wurde zum 1. Mal eine Fahrt zur lle de Re unternommen. Jeder der an dieser Fahrt teil nahm, wird die Gastfreundschaft bei den französischen Fußballfamilien nicht vergessen.
Bei der Generalversammlung wurde folgende Vorstandschaft gewählt:
1. Vorstand Siegmar Wölk, 2. Vorstand Klaus-Peter Vogel, Hauptkassier Horst Beger Schriftführer Hans Nowka; Beirate H. Belle, W. Steidinger, A. Netscher, A. Schrapp, F. Bogin, A Eichelberger M Eichelberger: AH-Abteilung W. Gilliar l, Jugendleiter G. Pape, Spielausschuss K H Schönleber,B. Fischer. Als neuer Trainer wurde Wilfried Kahrmann verpflichtet.
Auch fanden dieses Jahr wieder die schon zur Obligation gewordenen Veranstaltungen wie z B Pfingst-Jugendturnier, Sportwoche, Weihnachtsfeiern und Maskenbälle statt. Zum 1. Mal spielte unsere 1. Mannschaft mit Werbung der Fa. Siegmar Wölk Montagen.

1978

In diesem Jahr bekam der Sportverein großen Besuch von der lle de Re. Zum Pfingstturnier der Jugend waren ca. 50 französische Freunde zu Gast in unseren Mauern. Ein großer Empfang fand mit Festbankett im Soldatenheim statt. Fußballspiele wurden ausgetragen und man gewann den Eindruck, dass diese Freundschaft schon lange Zeit bestand, so herzlich war die Begegnung. Selbstverständlich hatten wir alles daran gesetzt auch für das äußerliche Erscheinunqsbild unseres Vereins zu sorgen. So erhielt unser Clubhaus einen neuen Anstrich und die Umkleide- und Duschräume wurden auf Vordermann gebracht.

1979

1. Mannschaft 1979

Stehend von links: Mieth H., Unser P., Hahn H., Baader G., Tomascheck B., Lange W, Kälble G., Karmann W. (Spielertrainer), Kohout R. (Spielausschuss). Knieend von links: Maurer H Obier W., Friedrich G., Schramek L., Kammerer H.

Das 70jährige Vereinsjahr stand ganz im Zeichen der Jubiläumsveranstaltungen In der Fastnachtszeit wurden Maskenbälle abgehalten. Das Festbankett in der unterdessen neu renovierten Festhalle war der Höhepunkt. Sportwoche und Pfingstturnier der Jugend sowie der Gegenbesuch bei unseren französischen Fußballfreunden auf der lle de Re füllten das Jahr voll aus. Bedauerlich nur, dass wiederum unsere 1. Mannschaft kurz vor dem Aufstieg in die A-Liga stand. Bedingt durch Verletzungen beim Entscheidungsspiel in Oberhausen gegen FV Wiesental, dies nicht erreichen konnte. Trotzdem gibt es erfreuliches von der Jugendabteilung zu berichten, denn unsere A-Jugend wurde in diesem Jahr Kreismeister und zugleich Kreispokalsieger.
Im gleichen Jahr änderte sich nur geringfügig unsere Vorstandschaft. 1. Vorsitzender blieb Siegmar Wölk: 2. Vorstand Johann Mieth; Hauptkassier Paul Sollich; Schriftführer Hans Nowka. Neuer Jugendleiter wurde Meinrad Fieser und die AH-Abteilung übernahm Harald Maurer. Beiräte: F. Bogin, M. Eichelberger, W. Obier, K.P. Vogel, W. Baum. Spielausschuss: B. Fischer und H.Ripplinger. Bei der Generalversammlung wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag auf 24,00 DM/Jahr zu erhöhen.

1980

Otto Brodback aus der Pfalz wurde neuer Trainer. Außerdem unternahm man die größten Anstrengungen in Punkte Spieler, um endlich den Aufstieg in die A-Liga zu schaffen. Auch mit dieser Methode erreichte man nicht das gesteckte Ziel. Der Clubraum wurde in diesem Jahr total generalüberholt. Durch den neuen Getränkevertrag mit der Stuttgarter Hofbräu AG konnte die Möblierung neu beschafft werden und der Holzfußboden wurde durch einen Fliesenbelag ersetzt.
Für die nächsten Jahre wurde immer wieder die Clubhausbewirtschaftung zum großen Problem. Nie fand man die richtigen Wirtsleute und so mussten die Vereinsmitglieder lange Zeit das Clubhaus in eigener Regie führen. Unterdessen wurde aus gesundheitlichen Gründen Paul Sollich als Hauptkassier durch Klaus Schrapp bzw. Franz Stampf ersetzt und Erich Hahn übernahm das Amt des Ältestenrats, nach dem unser langjähriges Ehrenmitglied und Ältestenratsvorsitzender Hermann Heiler 1980 im Februar verstorben war.

1981

Dieses Jahr kann man eigentlich als ein Jahr der großen Wende bezeichnen, denn gravierende Änderungen ergaben sich in der Vorstandschaft, das Clubhaus war wieder ansehnlich, die Sportplätze wurden von der Stadt neu ausgebaut und unser langjähriger Vorstand Siegmar Wölk war Karnevalsprinz geworden. Selbstverständlich erfuhr unser Prinz die nötige Unterstützung vom Verein, denn beim Umzug waren wir mit einem ansehnlichen Wagen vertreten. Außerdem erhielten wir von der Stadt endlich die Genehmigung zur Bandenwerbung. Die neue Vorstandschaft sah wie folgt aus.
1. Vorstand J. Mieth, 2. Vorstand F. Stampf, Hauptkassier H. Hahn, Schriftführer H. Nowka, Jugendleiter M. Fieser, Spielauschuss B. Fischer und H. Ripplinger, AH-Abteilung H. Maurer. Beiräte: E. Beiz, E. Hahn, G. Friedrich, H. Hoffmann, G. Leibersperger, K. Lenz, A. Netscher und G. Stampf. Auch wurde T. Knopf als neuer Trainer verpflichtet.
Was keiner geglaubt hatte, in der Spielzeit 1981/82 wurde unsere I.Mannschaft, Meister der B-Liga und das langersehnte Ziel war plötzlich erreicht. Eine würdige Meisterschaftsfeier in der Festhalle, die am 16. Juni stattfand, war der äußere Rahmen dieses Erfolges.

1982

Nachdem der 1. Vorstand J. Mieth sich nur für 1 Jahr zur Verfügung gestellt hatte, fanden bei der Jahreshauptversammlung Ergänzungswahlen statt.
Als 1. Vorsitzender wurde Franz Stampf und als 2. Vorsitzender Lorenz Bogin gewählt.
Eine weitere erfreuliche Nachricht konnte der Hauptkassier der Versammlung mitteilen, dass unser Verein z. Zt. schuldenfrei ist. Seitdem ist die Arbeit und sind die sportlichen Erfolge als gut zu bezeichnen, denn nur wo eine kameradschaftliche Atmosphäre herrscht, können auch Erfolge erwartet werden.

1983

Es fand die alle 2 Jahre im Turnus erforderliche Generalversammlung statt. Die Vorstandschaft hat sich nur unwesentlich verändert.


Historischer Rückblick 1984 - bis Heute



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Vereinsvorstände seit Gründung des SV Philipspburg

Jahr
Vereinsvorstand
  
1909 - 1911
Leo Frank
1911 - 1913
Franz Trauth
1913 - 1914
Martin Riede
1914 - 1920
Ernst Fribolin
1920 - 1922
Georg Walter
1922 - 1923
Robert Reichenstein
1923
Hans Schmitt
1923 - 1926
Max Bierig
1926
Dr. Schmitt
1926 - 1927
Hans Schmitt
1927
Albert Malzacher
1927 - 1934
Albert Batzler
1934
Hans Diefenbacher
1934 - 1936
Hans Kruse
1937
Willi Decker
1937 - 1938
Ernst Herd
1939 - 1945
Hermann Pfeiffer
1945 - 1946
Albert Batzler
1946 - 1949
Eduard Lang
1949 - 1956
Hermann Pfeiffer
1956 - 1957
Willi Rausch
1957 - 1958
Albert Batzler
1958 - 1969
Erwin Kuchler
1969 - 1974
Benno Belle
1974 - 1975
Günter Brede
1976 - 1981
Sigmar Wölk
1981
Johann Mieth
1981 - 1987
Franz Stampf
1987 - 1988
Erich Hahn
1988 - 2001
Bernd Fischer
seit 2001
Klaus Umstadt

Ehrenmitglieder des SV Philippsburg



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